«Das ist kein Vorwurf, es ist die Realität, an der wir uns messen lassen müssen», sagte Blume. Sein Auftritt in Emden war mit Spannung erwartet worden, weil der Standort jüngst immer wieder zu den gefährdeten Werken gezählt wurde. Blume wiederholte, dass es für die vier Werke Emden, Zwickau und Hannover sowie bei der Tochter Audi in Neckarsulm derzeit noch keine «wettbewerbsfähige Belegung» für die 2030er Jahre gebe, Schliessungen aber nicht entschieden seien.

«Unser Ziel ist es, in den nächsten 6 bis 12 Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen», sagte der VW-Chef. «Sollte sich trotz aller Anstrengungen am Ende zeigen: Eine Nachbelegung ist nicht möglich, dann endet unsere Verantwortung nicht», kündigte Blume an.

Nach Emden sollte Blume weiter nach Zwickau reisen, wo ebenfalls um den Standort gebangt wird./bch/DP/nas

(AWP)