Trotzdem sei man nicht am Ziel. Es gehe darum, dauerhaft die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern. «Die Arbeitskosten liegen heute bei mehr als dem Doppelten vergleichbarer europäischer Standorte. Und auch bei den Fabrikkosten liegen andere Werke noch deutlich günstiger», so Blume in Zwickau. «Das ist kein Vorwurf, es ist die Realität, an der wir uns messen lassen müssen.»
Blume: keine Entscheidung zu möglichen Werkschliessungen
Blume bekräftigte den Angaben zufolge, dass es für die Standorte Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm noch keine «keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre» gebe. «Ich möchte aber auch klarstellen, dass es keine Entscheidung zu möglichen Werkschliessungen gibt.»
Sollte es trotz aller Anstrengungen am Ende keine Belegung für sie geben, dann stehe Volkswagen trotzdem in der Verantwortung. Blume: «Wir kämpfen um industrielle Perspektiven und um Beschäftigung für unsere Standorte. Mit Partnern. Mit Investoren. Mit neuen industriellen Lösungen.»/hum/DP/he
(AWP)
