Damit setzte sich die von Wirtschaftsverbänden lancierte Initiative gegen den Widerstand von linken Parteien und Gewerkschaften durch. Eine Niederlage bedeutet das Ergebnis auch für die Kantonsregierung, die sich gegen die Initiative ausgesprochen hatte.

Die Initiative senkt die kantonale Einkommens- und Vermögenssteuer ab der Steuerperiode 2027 um zwölf Prozent. Die Befürworter wollen damit die steuerliche Attraktivität der Waadt im Vergleich zu anderen Kantonen verbessern und insbesondere den Mittelstand entlasten.

Die erwarteten Mindereinnahmen von 272 Millionen Franken seien für den Kanton verkraftbar, argumentierten die Initianten. Die Vorlage betrifft die kantonale Einkommens- und Vermögenssteuer natürlicher Personen. Die Gemeindesteuern bleiben unverändert.

(AWP)