Am Donnerstag wird der kantonale Parteivorstand mit Dittli zusammentreten. Er will vor der Versammlung vom 2. September eine Stellungnahme abgeben, wie der Präsident der Mitte Waadt, Giancarlo Sergi, am Sonntag zu Keystone-SDA sagte.

Der neunköpfige Präsidialausschuss hatte aber bereits empfohlen, Dittli nicht weiter zu unterstützen. Die Delegierten hätten nun aber «alle Karten in der Hand und müssten eine Entscheidung treffen», so Sergi.

Am 2. September wird der angeschlagenen Staatsrätin keine Gegenkandidatur gegenüberstehen.

Da die Mitte im Kanton Waadt derzeit kaum Gewicht hat, hofft sie auf Bündnisse. Die potentiellen Bündnispartner sind jedoch nicht zu einer Zusammenarbeit bereit, sollte Dittli erneut als Mitte-Kandidatin für den Staatsrat kandidieren.

(AWP)