Es ist das erste Mal seit der neuen Eskalation mit der Huthi-Miliz, dass in der muslimischen Pilgerstätte Mekka Alarm ausgelöst wird - Attacken dort gab es in vergangenen Jahren nicht. Vor Beginn der vergangenen grossen Wallfahrt Hadsch im Mai hatte das Verteidigungsministerium bereits Videos der Flugabwehr in Mekka veröffentlicht.

Das saudische Militärbündnis im Jemen teilte zuletzt mit, man werde «entschlossen» auf Angriffe reagieren.

Angriffe auf Saudi-Arabien aus dem Jemen und dem Irak

Die Huthi-Miliz beschiesst bei der Eskalation im Jemen-Krieg auch wieder verstärkt Ziele im benachbarten Saudi-Arabien. Das Königreich ist mit der international anerkannten Regierung im Jemen verbündet und bombardiert Ziele der Iran-treuen Miliz.

Saudi-Arabien wird teils auch aus dem Nachbarland Irak aus dem Norden angegriffen. Hinter diesen Angriffen werden schiitische Milizen vermutet, die vom Iran unterstützt werden.

Der Irak werde keine Angriffe auf andere Länder in der Region zulassen, hiess es vom Sprecher einer irakischen Militärbehörde. Es liefen Ermittlungen, um die Verantwortlichen zu finden, teilte der Sprecher der Staatsagentur INA zufolge mit. Unter anderem hätten Ermittler Startrampen entdeckt, von denen aus Drohnen bei Angriffen auf das Königreich gestartet worden seien.

In Saudi-Arabien wurde in den vergangenen Tagen die wichtige Ost-West-Pipeline angegriffen, die Rohöl ans Rote Meer pumpt. Schon im Juli war sie vom Irak aus attackiert worden./jot/DP/nas

(AWP)