Die gesamte Lesemenge werde voraussichtlich bei 8,0 Millionen Hektolitern liegen - mehr als im Vorjahr mit 7,7 Millionen Hektolitern. Die Zahlen basieren auf einer Schätzung zum 20. September, als die Traubenernte noch nicht abgeschlossen war.
Qualitativ guter Jahrgang erwartet
Grossflächige Schäden durch Wetterereignisse seien 2026 ausgeblieben und die Trauben liessen einen qualitativ guten Jahrgang erwarten. Etwa 70 Prozent der Ernte seien Weissmost und 30 Prozent rote Trauben. Zuwächse gibt es vor allem bei Riesling und Dornfelder. Von Grünem Silvaner und Blauen Portugiesen werden dagegen etwas weniger Trauben gelesen.
Erntezuwächse vor allem in Rheinhessen, Pfalz und Baden
Insbesondere in den 3 grössten der insgesamt 13 Weinbaugebiete - Rheinhessen, Pfalz und Baden - sei im Vergleich zum Vorjahr mit einer höheren Ernte zu rechnen. Ein Plus zeichne sich insgesamt in sieben Weinregionen ab. Die anderen sind Württemberg, Rheingau, Hessische Bergstrasse und Mittelrhein. Ein Minus werde dagegen in den Anbaugebieten Mosel, Franken, Ahr, Saale-Unstrut und Sachsen erwartet.
Mehr als die Hälfte der gesamten erwarteten Lesemenge in Deutschland (56 Prozent) entfallen wieder auf Rheinhessen (2,4 Millionen Hektoliter), die Pfalz (2,1 Millionen) sowie Baden (1,2 Millionen) und Württemberg (772.000 Hektoliter)./irs/DP/mis
(AWP)
