Dafür haben die Reisebudgets im mittleren Preissegment zugenommen, wie die Tochter der Hypothekarbank Lenzburg am Dienstagabend in einem Communiqué schrieb. Mit 41,9 Prozent gibt der grösste Anteil der rund 1000 Befragten jährlich zwischen 2000 und 4000 Franken für Reisen aus. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr (36,1 Prozent).
Auch der Anteil der Personen mit einem Reisebudget von 4001 bis 6000 Franken ist gegenüber dem Vorjahr auf 20,8 Prozent gestiegen von 17,3 Prozent im Vorjahr. Ein Drittel der Befragten unternahm in den vergangenen zwölf Monaten drei oder mehr Reisen, wie es weiter hiess.
Die Kriege in der Welt schlagen auf das Reiseverhalten der Schweizer durch. Mehr als die Hälfte meidet den Nahen Osten. Je rund ein Viertel wollen nicht nach Russland und in die Ukraine oder in die USA reisen, wie es weiter hiess.
Dafür fahren die Schweizer nicht mehr so weit weg: «Für 36,9 Prozent kommen südeuropäische Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland heute eher infrage als noch vor zwei bis drei Jahren. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 32,4 Prozent, gefolgt von Deutschland und Österreich», schrieb Swiss Bankers.
Bei den Buchungen zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlichem Verhalten: 67 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Sicherheit zwar grundsätzlich wichtig sei, sie sich bei konkreten Buchungsentscheidungen jedoch häufig für das günstigere oder attraktivere Angebot entscheiden würden, hiess es.
jb/
(AWP)
