Morning Briefing International

07.03.2017 07:38

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax wird am Dienstag nach dem Rückschlag der vergangenen Tage mit Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,30 Prozent höher auf 11 994 Punkte. Vergangene Woche war dem Börsenbarometer nach einem Sprung auf den höchsten Stand seit April 2015 die Luft ausgegangen.

USA: - SEITWÄRTS - Die Fortsetzung der Rekordjagd an den US-Börsen hat am Montag weiter auf sich warten lassen. Der Fokus der Anleger liege derzeit auf den weltweiten politischen Risiken, sagte Analyst Mike von Dulken von Accendo Markets. Andere Experten verwiesen auf die sich mehrenden Signale für bald steigende US-Zinsen, was Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie etwa Anleihen unattraktiver machen würde. Zum Schluss verlor der Dow Jones Industrial 0,24 Prozent auf 20 954,34 Punkte. Damit fehlt dem US-Leitindex seit seinem Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch die Kraft für weitere Kursgewinne.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die asiatischen Börsen haben sich von der gebremsten Wall Street nicht anstecken lassen. Sie präsentierten sich am Dienstagmorgen überwiegend mit Gewinnen. Bei den Anlegern mache sich Zuversicht breit, dass es mit der amerikanischen Wirtschaft auch nach einer inzwischen als sicher eingepreisten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed weiter aufwärts gehe, so Experten am Morgen. Wichtig seien allerdings die neuen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. In Japan ging es für den Leitindex Nikkei allerdings leicht nach unten. Hier sorgte ein stärkerer Yen für Belastung.

DAX              		11.958,40	-0,57%
XDAX            		11.982,12	-0,31%
EuroSTOXX 50		3.387,46		-0,47%
Stoxx50        		3.100,45		-0,53%

DJIA             	   20.954,34	    -0,24%
S&P 500        		    2.375,31		-0,33%
NASDAQ 100  		    5.360,31		-0,24%

Nikkei 225             19.344,15         -0,2%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Das Umfeld für den Rentenmarkt bleibt nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank schwierig - auch wenn der Bund-Future zunächst von der zunehmenden politischen Unsicherheit in Frankreich profitieren konnte. Der Februar-Aufwärtstrend habe nicht zurückerobert werden können. Die Helaba erwartet demnach eine Handelsspanne (März-Kontrakt) zwischen 163,30 und 164,80 - also kaum verändert vom Vortag.

Bund-Future (März)       	164,20		0,12%
Bund-Future (Juni)  		161,00		0,15%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Morgen wieder stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0589 US-Dollar. Nach seiner Zwischenerholung am Freitag war der Eurokurs zum Wochenstart wieder etwas unter Druck geraten. Davor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0592 (Freitag: 1,0565) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,9441 (0,9465) Euro.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		    1,0589		0,06%
USD/Yen                 113,94		0,04%
Euro/Yen       		    120,65		0,10%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 55,88 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im April fiel um neun Cent auf 53,12 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR UNIPER AUF 16,70 (16,60) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 43,00 (43,50) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: MAINFIRST SENKT DIALOG SEMICONDUCTOR AUF 'NEUTRAL' (OUTPERFORM)

- WDH/GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AUF 217 (219) EUR - 'BUY'

- BERENBERG SENKT JCDECAUX AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 34 EUR

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 19,00 (16,79) EUR - 'CONVICTION BUY LIST'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR INTESA SANPAOLO AUF 2,70 (2,90) EUR - 'NEUTRAL'

- RBC CAPITAL HEBT ZIEL FÜR UNILEVER NV AUF 44 (39) EUR - 'SECTOR PERFORM'

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PRESSESCHAU

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- Bafin droht mit Dividendenverbot bei zu hohen Zinsrisiken, Interview mit Bankenaufseher Raimund Röseler, HB, S. 30 und 31

- WDH/Entschädigung für Kunden: EU-Kommission will Druck auf VW erhöhen, Interview mit EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova, HB, S. 1 und 8-9, auch FT, S. 14

- Volkswagen strafft die Entwicklung von Verbrennungsmotoren, Interview mit VW-Entwicklungschef Ulrich Eichhorn, HB, S. 22 und 23

- Union und SPD erzielen Einigung im Streit über Mittelstands-Entlastung, HB, S. 11

- Der Öl- und Gaskonzern OMV schichtet mit dem Kauf eines sibirischen Gasfelds von Uniper sein Portfolio um, Interview mit OMV-Chef Rainer Seele, HB, S. 19

- Top-Investmentbanker Zorn wechselt zum Berater der Milliardäre, HB, S. 33

- Advent verhandelt mit Permira über gemeinsame Stada-Offerte, FAZ, S. 21

- RTL sucht digitale Zukäufe, Interview mit Marcel Reichart, Geschäftsführer des RTL Digital Hub, FAZ, S.21

- EU erhöht den Druck auf VW, Welt, S. 9

- Deutschem Staat droht Personalengpass - 2030 könnten 816 000 Stellen unbesetzt bleiben, Welt, S. 10

- DGB fordert Rückkehrrecht in Vollzeit für alle, Frankfurter Rundschau

- Handwerk fordert Beitragssenkung in der Arbeitslosenversicherung, Passauer Neue Presse

- IG Metall strebt bei Opel Verlängerung von Tarifverträgen an, WiWo

uh

(AWP)