Morning Briefing - International

18.07.2017 07:39

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der wiedererstarkte Euro dürfte den deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst belasten. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,11 Prozent tiefer auf 12 573 Punkte. Damit würde das Börsenbarometer an seine moderaten Verluste vom Wochenauftakt anknüpfen.

USA: - ABWÄRTS - Nach ihrem jüngsten Rekordlauf haben das US-Börsenbarometer Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 zu Wochenbeginn ihre Gewinne gehalten. Die enttäuschenden Stimmungsdaten aus der Industrie im US-Bundesstaat New York lieferten keine wegweisenden Impulse.

ASIEN: - ABWÄRTS - Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstagmorgen überwiegend mit roten Vorzeichen präsentiert. Händler machten dafür zum einen Nachrichten aus den USA verantwortlich, wo US-Präsident Donald Trumps Reform der staatlichen Gesundheitsfürsorge Obamacare wackelt. Ausserdem verweisen Experten auf die Volksrepublik China. Dort machten sich trotz starker Wirtschaftsdaten vom Vortag Sorgen um kleinere Unternehmen und um eine weitere Regulierung seitens des Staates breit. Der CSI 300, in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, lag fast ein Prozent im Minus. Auch in Japan musste der Leitindex Nikkei nach einem Feiertag Abschläge hinnehmen. Ein stärkerer Yen belastete die Kurse.

DAX              	12.587,16   	-0,35%
XDAX            	12.583,21   	-0,56%
EuroSTOXX 50		3.516,35		-0,27%
Stoxx50        		3.164,53		-0,12%

DJIA             	21.629,72   	-0,04%
S&P 500        		2.459,14		-0,01%
NASDAQ 100  		5.839,74         0,03%

Nikkei 225          20.010,63       -0,54% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte behauptet in den Tag starten. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, erwartet eine Handelsspanne zwischen 160,75 und 162,10. Aufgrund der Tagung des EZB-Rates am Donnerstag dürften viele Anleger lieber abwarten.

Bund-Future     161,28		0,07%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro hat am Dienstag zugelegt. Die Gemeinschaftswährung legte am Morgen um fast einen halben Prozent auf 1,1529 US-Dollar zu. Der Euro hatte sich bereits im US-Handel des Vortages fester gezeigt. Erst in der vergangenen Woche war bei 1,1489 Dollar der bislang höchste Stands seit über einem Jahr erreicht worden.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1529		0,44%
USD/Yen             112,14		-0,43%
Euro/Yen       		129,29		0,02%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Dienstag kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 48,45 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um ein Cent auf 46,03 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Griechenland vor Rückkehr an den Anleihenmarkt - Fünf-Jahres-Anleihe in 
  Arbeit, FT, S. 13 
- Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld räumt Versäumnisse ein, Interview, HB, S. 14 
- Wirtschaft kritisiert Schulz' "Zukunftsplan", u.a. Arbeitgeberpräsident Ingo 
  Kramer im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland 
- Bis zum 18. Juli sollen Interessenten für das spanische Privatkundengeschäft 
  der Deutschen Bank ihre ersten unverbindlichen Angebote abgeben, HB, S. 29 
- Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) droht Autobauern mit 
  Diesel-Fahrverboten, HB, S. 1, 6, 7 
- "Herr Dobrindt hat sich zu lange weggeduckt", Gespräch mit 
  Daimler-Aufsichtsrat und IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger über 
  Versäumnisse der Politik und den verpatzten Aufbruch ins Elektrozeitalter, 
  HB, S. 7 
- Milliarden-Vermögen auf verwaisten Konten, SZ, S. 15 
- G20-Ausschreitungen kosten die Versicherungen 12 Millionen Euro, Bild, S. 1 
- "Letztlich profitieren auch Sparer von den Niedrigzinsen", Gespräch mit 
  Bank-of-America-Merrill-Lynch-Volkswirtin Evelyn Herrmann, HB, S. 31

(AWP)