Morning Briefing - International

03.08.2017 07:32

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Für den Dax zeichnen sich am Donnerstag zunächst weitere Verluste ab. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,09 Prozent tiefer auf 12 170 Punkte. Während die Wall Street jüngst von Rekord zu Rekord eilte, trübte hierzulande vor allem der wieder erstarkte Eurokurs die Stimmung.

USA: - AUFWÄRTS - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch erstmals in seiner Geschichte die 22 000 Punkte überwunden. Unterstützt durch kräftig anziehende Apple-Aktien kletterte er in der Spitze bis auf 22 036,10 Punkte. Die Marke blieb dann zwar lange auf der Kippe, letztlich konnte sich der Leitindex aber darüber behaupten. Er schloss 0,24 Prozent höher bei 22 016,24 Punkten.

ASIEN: - ABWÄRTS - An den asiatischen Börsen ist es am Donnerstag abwärts gegangen. Nach der jüngsten Rally hätten viele Anleger die Chance zu Gewinnmitnahmen genutzt, meinten Marktbeobachter am Morgen. Zumal mit dem für Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht noch ein Unsicherheitsfaktor bevorstehe, der wichtige Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Notenbank Fed geben könne. Vor allem in Südkorea ging es für den Leitindex Kospi mit zuletzt 1,78 Prozent nach unten. Der koreanische Präsident hat eine höhere Besteuerung von Unternehmen angekündigt. Im Fokus der Investoren steht aber weiter die laufende Berichtssaison. In Japan lag der Leitindex Nikkei 0,35 Prozent im Minus. In der Volksrepublik China musste der CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, ebenfalls Abschläge hinnehmen.

DAX              	12.181,48   	-0,57%
XDAX            	12.187,21   	-0,53%
EuroSTOXX 50		3.459,32		-0,52%
Stoxx50        		3.088,93		-0,35%

DJIA             	22.016,24   	0,24%
S&P 500        		2.477,57		0,05%
NASDAQ 100  		5.914,23		0,32%

Nikkei 225          20.031,16      -0,24% (6:58 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM BEWEGT - Angesichts vieler Konjunkturdaten und des morgen anstehenden US-Arbeitsmarktberichts dürften sich viele Anleger nach Meinung von Dirk Gojny heute eher zurückhalten. Der Experte der National-Bank rechnet mit einem wenig veränderten Start in den Tag. Die Handelsspanne dürfte sich zwischen 162,15 und 163,60 bewegen.

Bund-Future Schlusskurs		162,82		-0,07%
Bund-Future Settlement		162,86		-0,02%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der anhaltende Höhenflug des Euro hat am Donnerstag einen kleinen Dämpfer erhalten. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1846 US-Dollar und lag damit unter der Marke von 1,19 US-Dollar, die der Euro noch im US-Handel des Vortages passiert hatte. Diese war im Januar 2015 letztmalig erreicht worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1829 (Dienstag: 1,1812) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8454 (0,8466) Euro.

(Alle Kurse 6:51 Uhr)
Euro/USD       		1,1846		-0,08%
USD/Yen             110,68		-0,02%
Euro/Yen       		131,09		-0,13%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 52,16 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September fiel um 18 Cent auf 49,41 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Talanx kommt bei Stellenabbau in Deutschland schneller voran als geplant. "Wir
  wollen den Prozess bis zum Jahr 2021 abschliessen, aber wahrscheinlich sind 
  wir früher fertig", Interview mit dem für das Deutschland-Geschäft zuständigen
  Vorstand Jan Wicke, Tagesspiegel 
- Bundesjustizminister Heiko Maas fordert Autoindustrie zu mehr Massnahmen gegen
  hohen Schadstoffaustausch auf, Interview, Bild, S. 2 
- Versicherer kanzeln Solvency-Berichtswesen ab, BöZ, S. 3
- Justizminister Heiko Maas (SPD): Autoindustrie muss mehr tun, um 
  Schadstoff-Ausstoss zu reduzieren, Bild
- Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) kritisiert US-Sanktionen, WiWo 
- Verbraucherschützer Klaus Müller fordert von Autoherstellern 
  rechtsverbindliche Garantien für Nachrüstungen, Bild, S. 2 
- Verbraucherzentralen fordern neuen Auto-Gipfel, Funke Mediengruppe 
- FDP-Chef Christian Lindner kritisiert Ergebnisse des Diesel-Gipfels, Funke
  Mediengruppe 
- Capgemini-Chef Paul Hermelin fordert Schutz für scheiternde Start-Ups, 
  Interview, HB, S. 14-15

mk

(AWP)