Morning Briefing - International

17.11.2017 07:42

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - ZAGHAFTE ERHOLUNG GEHT WEITER - Der Dax dürfte am Freitag an seine Vortageserholung anknüpfen. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf 13 066 Punkte und damit 0,14 Prozent über seinem Vortagesschluss. Ob der jüngste Rückschlag damit vorbei ist, bleibt indes offen. Womöglich befinde der Dax sich lediglich in einer kurzen Verschnaufpause auf dem Weg nach unten, erklärte Analyst Timo Emden von DailyFX Germany. Zu gross laste die Angst vor grösseren Kurskorrekturen auf der Stimmung.

USA: - DEUTLICHE ERHOLUNG - Der US-Aktienmarkt hat am Donnerstag zu einer deutlichen Erholungsbewegung angesetzt. Gestützt von erfreulichen Ausblicken der beiden Indexmitglieder Wal-Mart und Cisco rückte der Dow Jones Industrial um 0,80 Prozent auf 23 458,36 Punkte vor. Positiv kam am Markt auch die im Oktober überraschend deutlich gestiegene Industrieproduktion an.

ASIEN: - ERHOLUNG STOCKT - Die Erholung an den Aktienmärkten in Asien ist am Freitag in einer insgesamt turbulenten Woche ins Stocken geraten. Der Dollar geriet zum Wochenausklang generell wieder etwas unter Druck. In Japan legte der Nikkei-Index zum Handelsschluss um 0,2 Prozent zu. Er hatte erst am Vortag eine tagelange Verlustserie beendet. In China trat der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte aus Festland-China umfasst, am Freitag aber auf der Stelle.

DAX                13.047,22	    0,55%
XDAX               13.088,67	    1,00%
EuroSTOXX 50		3.564,80		0,54%
Stoxx50        		3.141,58		0,45%

DJIA               23.458,36	    0,80%
S&P 500        		2.585,64		0,82%
NASDAQ 100  		6.339,14		1,29%

Nikkei 225         22.396,80        +0,2% (Schluss)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future Schlusskurs		162,60	-0,12%
Bund-Future Settlement		162,70	-0,06%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,18 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist am Freitagmorgen wieder klar über die Marke von 1,18 US-Dollar geklettert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1804 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,1771 Dollar festgesetzt. Marktbeobachter rechnen mit einem eher ruhigen Wochenausklang. Im Handelsverlauf stehen kaum Konjunkturdaten auf dem Programm, die für neue Impulse sorgen könnten.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1803		 0,30%
USD/Yen             112,59		-0,45%
Euro/Yen       		132,90		-0,15%

ROHÖL

Brent (Januar-Lieferung)		61,19   -0,18	USD
WTI (Dezember-Lieferung)		55,29    0,09	USD

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PRESSESCHAU

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- Sony-Unterhaltungssparte soll informell mit Fox über Kauf von Unternehmensteilen gesprochen haben, WSJ

- Saudi-Arabien beschlagnahmt von der Korruption verdächtigen saudischen Prinzen Assets in Milliardenhöhe für deren Freiheit, FT, S.1,4

- Steigende Flugticketpreise: Verbraucherschützer warnen vor Kostenexplosion an Weihnachten, Focus

- 15 Milliarden-Kredit von Hochtief für geplante Albertis-Übernahme bei weiteren Banken platziert, BöZ, S.1, 11

- Grossbritannien sucht Nähe zu Deutschland, Brexit-Minister David Davis auf SZ-Wirtschaftsgipfel, SZ, S.1

- Experte: 4,5 Milliarden Euro pro Jahr für Flüchtlingsschüler, Welt, S.9

- Comcast und Verizon an 21st Century Fox interessiert, WSJ

- Britischer Brexit-Minister David Davis will EU-Rechtsprechung nach dem Austritt akzeptieren, SZ

- "Wir sind für Mifid II gut aufgestellt"

- Regulierungskosten haben isch verzehnfacht, Interview mit Steubing-Risikovorstand Carsten Bokelmann, BöZ, S.3

- Adidas will bald massgeschneiderte Ware vor Ort produzieren, HB, Interview mit Vorstandschef Kasper Rorsted, S. 1/18

- "Eine herausfordernde Zeit", Gespräch mit Ergo-Deutschland-Vorstandschef Achim Kassow über einen möglichen Verkauf von Ergo Leben und Victoria, die Sorgen der Kunden und wie viele Lebensversicherungs-Policen er selbst besitzt, HB, S. 36-37

- Barnes & Noble - Investor schlägt Börsenrückzug vor, WSJ - Mehr Stuttgarter Ermittler in Diesel-Abgasskandal, Stuttgarter Zeitung

- "Die Tür für die Deutschen ist nicht verschlossen", Interview mit Naval-Group-Chef Hervé Guillou, HB, S. 28

- Bundesregierung lehnt vor Beratungen in Brüssel höheren EU-Haushalt ab, HB

- Steuerliche Forschungsförderung würde sechs Milliarden Euro kosten, Welt

- "Impulse wie bei Strauss mit Airbus", Gespräch mit Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) über die Verhandlungen des EU-Haushalts, die Brexit-Kosten und die Zukunft Europas, HB, S. 12

- "Wir sind eine Art Airbnb der Energiewirtschaft", Gespräch mit Enyway-Geschäftsführer Heiko von Tschischwitz, HB, S. 27

- "Keine simple Zauberformel", Gespräch mit Schweizer-Bundesbahn-Chef Andreas Meyer über Pünktlichkeit als Primärtugend, die Vorteile eines integrierten Bahnkonzerns und seine schockierenden Erlebnisse bei der Deutschen Bahn, HB, S. 62-63

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(AWP)