Insgesamt wurden im Zeitraum von Januar bis September 2026 insgesamt über 11'412 Unternehmen der Konkurs eröffnet, wie den Crif-Zahlen zu entnehmen ist. Das ergab einen Anstieg um 36,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein wesentlicher Grund für den Anstieg sei eine Gesetzesänderung in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung. Seit dem 1. Januar 2025 können auch Steuerschulden bei im Handelsregister eingetragenen Schuldnern auf Konkurs betrieben werden.
Spitzenreiter bei den Fallzahlen sind das Baugewerbe (1380 Fälle), die Gastronomie (1019) und der Detailhandel (895). Einen überdurchschnittlich starken Anstieg zeigten die Konkurseröffnungen bei den Finanzdienstleistungen (+66 Prozent), bei den Unternehmensberatungen (+65,9 Prozent) und in der Immobilienbranche (+57,2 Prozent).
Geographisch verzeichnete der Kanton Appenzell Ausserrhoden den höchsten prozentualen Anstieg mit einem Plus von 138 Prozent gefolgt vom Kanton Jura (+111 Prozent) und dem Kanton Thurgau (+86 Prozent). Rückläufig waren die Zahlen im Kanton Aargau (-8,6 Prozent), Solothurn (-6,9 Prozent) und Schwyz (-4,6 Prozent).
tp/cg
(AWP)
