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Multimilliardär Elon Musk macht ungewollt Gratis-Werbung für grossen Schweizer Versicherer

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Multimilliardär Elon Musk macht ungewollt Gratis-Werbung für grossen Schweizer Versicherer

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Der reichste Mann der Welt erwähnt einen Erstversicherer namentlich auf «X» und verhilft damit auch dessen dividendenstarker Aktie ungewollt zu Aufmerksamkeit. Und: ungewöhnliches Nachtreten der UBS bei Ypsomed.

16.09.2026   12:00
Von cash Insider
Tesla-CEO Elon Musk bei einem Besuch im Château de Versailles im Mai 2023.

Tesla-Chef Elon Musk bei einem Besuch im Château de Versailles im Mai 2023.

Quelle: imago/ABACAPRESS

Der cash Insider berichtet auch im Insider Briefing jeweils vorbörslich von brandaktuellen Beobachtungen rund um das Schweizer Marktgeschehen und ist unter @cashInsider auch auf X/Twitter aktiv.

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Zugegeben: Zumindest auf den ersten Blick ist es bloss eine weitere Nachricht von Elon Musk auf seinem Kurznachrichtendienst «X». Allerdings hat es diese Nachricht in sich, macht darin doch niemand Geringeres als der reichste Mann der Welt so etwas wie Gratis-Werbung für Zurich Insurance. Das Schweizer Unternehmen biete in Australien Prämiennachlässe auf Autoversicherungen, sofern der Versicherungsnehmer den überwachten Fahrassistenten von Tesla nutze. So in etwa lautet seine Aussage sinngemäss.

Mittlerweile wurde die Nachricht mehr als fünf Millionen Mal angezeigt und von gut 24'000 Personen mit einem Herzen versehen. Ganz uneigennützig ist die Erwähnung von Zurich Insurance indes nicht, zählt Musk doch zu den Mitgründern des amerikanischen Elektroautomobil-Pioniers und ist als Ankeraktionär substanziell an diesem beteiligt.

Aktienkursentwicklung von Zurich Insurance in den letzten Tagen (Quelle: www.cash.ch)

Wie mir aus hiesigen Börsenkreisen berichtet wird, verhilft er mit besagter Nachricht auch den dividendenstarken Aktien der Versicherungsgruppe aus Zürich ungewollt zu Aufmerksamkeit. Seit dem gestrigen Dienstagnachmittag seien vermehrt Käufe aus dem amerikanischen Raum zu verzeichnen, heisst es. Ein Kursfeuerwerk zünden kann Musk trotz seiner geradezu beeindruckenden Reichweite – ihm folgen weltweit knapp 242 Millionen «X»-Nutzer – indes nicht.

Dennoch müsste Zurich-Chef Mario Greco dem Unternehmer da eigentlich eine Dankeskarte sowie eine Kiste mit sechs Flaschen eines teuren Jahrgangs-Weins – ganz egal ob aus Australien oder sogar aus Südafrika – zukommen lassen.

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Wenige Tage ist es her, dass die UBS bei Ypsomed einmal mehr eindrucksvoll ihre schier erdrückende Marktmacht demonstrierte. Nach einer Herunterstufung von «Buy» auf «Neutral» bei einem Zwölf-Monats-Kursziel von 400 (zuvor 425) Franken durch Analystin Tanya Hansalik notierten die Aktien des Herstellers von Injektions- und Infusionssystemen zeitweise fast zehn Prozent tiefer.

Bei Börsenschluss resultierte dann immerhin noch ein Minus von gut sieben Prozent – und das, obwohl Hansalik ihre Gewinnerwartungen für das laufende sowie für die kommenden Jahre durchschnittlich um nicht einmal fünf Prozent kürzte. Mit diesen Anpassungen trägt sie dem eher enttäuschenden Abschneiden des von Novo Nordisk entwickelten GLP-1-Wirkstoffs CagriSema im Vergleich mit dem Konkurrenzpräparat Tirzepatide Rechnung.

Die Herunterstufung durch die UBS hat den Ypsomed-Aktien zuletzt sichtlich zugesetzt (Quelle: www.cash.ch)

Neuerdings melden sich die UBS-Analysten jeweils wenige Tage nach einer Aktienumstufung erneut zu Wort, um von den Reaktionen der eigenen Anlagekundschaft zu berichten. Hansalik nimmt dies zum Anlass, um ihre Gewinnschätzungen für Ypsomed gleich nochmals um bis zu sieben Prozent nach unten anzupassen. Dadurch verringert sich das Zwölf-Monats-Kursziel für die weiterhin mit «Neutral» eingestuften Aktien auf 392 (zuvor 400) Franken. Mit ihren abermals überarbeiteten Gewinnerwartungen liegt sie eigenen Aussagen zufolge um sechs Prozent unter den durchschnittlichen Schätzungen ihrer Berufskollegen bei anderen Banken.

Ich verfolge die Aktienumstufungen und Kurszielanpassungen durch die Analystinnen und Analysten der UBS schon seit Jahren sehr eng mit. An ein ähnliches «Nachtreten» in Form einer weiteren Kurszielreduktion nur wenige Tage nach einer Herunterstufung kann ich mich jedenfalls nicht erinnern. Interessant erscheint mir auch, dass diese leichte Abwärtsanpassung schon ausreichte, um den Kurs der Ypsomed-Aktien gestern, Dienstag, zeitweise um mehr als zwei Prozent zu drücken. Immer wieder von Neuem beeindruckend, die Marktmacht der erstarkten UBS...

Der cash Insider nimmt Marktgerüchte sowie Strategie-, Branchen- oder Unternehmensstudien auf und interpretiert diese. Marktgerüchte werden bewusst nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Gerüchte, Spekulationen und alles, was Händler und Marktteilnehmer interessiert, sollen rasch an die Leser weitergegeben werden. Für die Richtigkeit der Inhalte wird keine Verantwortung übernommen. Die persönliche Meinung des cash Insiders muss sich nicht mit derjenigen der cash-Redaktion decken. Der cash Insider ist selber an der Börse aktiv. Nur so kann er die für diese Art von Nachrichten notwendige Marktnähe erreichen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen an die Leserschaft dar.
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