Mit dem Sitzstreik im Parlament wollen al-Sadrs Anhänger Druck auf die Politik ausüben und eine Regierungsbildung der schiitischen Parteienallianz um Ex-Regierungschef Nuri al-Maliki verhindern, die vor allem mit dem Nachbarland Iran sympathisiert. Fast zehn Monate nach der Parlamentswahl befindet sich das ölreiche Land in einer Pattsituation. Der geschäftsführende Premierminister Mustafa al-Kasimi rief die politischen Lager erneut zum Dialog auf.
(AWP)