Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen legte um 1,15 Prozent auf 3887,85 Punkte zu, womit er an die moderaten Gewinne vom Vortag anknüpfte. Am Montag hatte die chinesische Führung ein Ende der Quarantänepflicht für Reisende in die Volksrepublik angekündigt. Demnach wird die Gefahrenstufe des Coronavirus ab dem 8. Januar herabgesenkt. Damit einhergehend müssen Reisende nach ihrer Ankunft keine Hotel-Quarantäne mehr über sich ergehen lassen - es reicht die Vorlage eines negativen Corona-Tests vor dem Abflug nach China.
China hatte am 7. Dezember nach fast drei Jahren mit Lockdowns, Massentests und anderen strengen Massnahmen ein abruptes Ende seiner Null-Covid-Politik verkündet. Die Kehrtwende wurde damit begründet, dass die Infektionen mit den neuen Omikron-Varianten nicht mehr so schwer verliefen. Doch sahen Experten den Grund vor allem darin, dass die strikten Massnahmen angesichts der explosionsartigen Ausbreitung nicht mehr durchgehalten werden konnten. Auch belasteten die Beschränkungen die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft zunehmend.
Mit dem Ende fast aller Massnahmen verbreitet sich das Virus in China nun zwar noch schneller. Doch die neue Corona-Politik könnte auch dazu führen, dass sich die dortige Wirtschaft schon Ende des ersten Quartals oder im zweiten Quartal 2023 erholen könnte und nicht erst im dritten Quartal, schrieb Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management.
Beim japanischen Leitindex Nikkei 225 reichte es nach einem freundlichen Wochenauftakt am Dienstag zum Handelsende für ein Plus von 0,16 Prozent auf 26 447,87 Punkte. Zuvor war bekannt geworden, dass der Einzelhandelsumsatz im November gegenüber dem Vormonat an Schwung verloren hat./gl/stk
(AWP)