Im Mittelpunkt stand die erfüllte Erwartung, dass die Notenbank im November mit der Reduzierung ihrer Wertpapierkäufe beginnt. Die Käufe sollen im November und Dezember um jeweils 15 Milliarden US-Dollar reduziert werden. Die Zeit für Zinsanhebungen ist in den USA nach Einschätzung der Währungshüter aber noch nicht gekommen. Wie Fed-Chef Jerome Powell kommentierte, gebe es trotz einer erheblich besseren Lage am Arbeitsmarkt immer noch Raum für Verbesserungen.
Konjunkturseitig kamen derweil am Mittwoch erfreuliche Signale. Der Jobdienstleister ADP meldete vor dem offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag einen Stellenzuwachs in der Privatwirtschaft, der im Oktober deutlicher ausfiel als von Analysten erwartet. Ausserdem stand der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Fokus, der stärker gestiegen war als erwartet. 66,7 Punkte bedeuteten den höchsten Stand seit Erhebung der Daten im Jahr 1997./tih/he
(AWP)