Zum Franken bleibt der Euro mit 0,9598 Fr. knapp bei der Marke von 96 Rappen, nachdem er am Mittag zeitweise auf ein Rekordtief von 0,95305 Franken gefallen war. Auch der US-Dollar hat sich zum Franken wieder erholt und notiert am späten Abend bei 0,9602 Franken.

In den USA wurde eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht. Besonders beachtet wurden die Einzelhandelsumsätze, die im August zum Vormonat zulegten. Allerdings sind die Verkäufe ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe gesunken. Der Euro profitierte nur kurz. Entscheidend bleiben die hohe Inflation, das künftige Zinsniveau und die konjunkturellen Folgen.

"Die Fed muss sicherstellen, dass die hohe Inflation nicht dauerhaft ist und den langfristigen Wachstumspfad schädigt", schreibt Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Die kurzfristige Dämpfung der konjunkturellen Entwicklung ist dabei nötig und wird in Kauf genommen." In der kommenden Woche wird mit einer weiteren Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed um 0,75 Prozentpunkte gerechnet.

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(AWP)