Zum Franken notiert der Euro nahe der Marke von 0,96 bei 0,9597 Franken und damit wieder etwas höher als am Vorabend mit 0,9585. Damit liegt der Euro wieder nahe am Rekordtief, das er 23. August bei 0,95515 Franken erreicht hatte. Das Währungspaar USD/CHF hält sich weiter über der Marke von 0,96 und steht aktuell bei 0,9604 (Vorabend: 0,9607). Noch am Dienstagmittag kostete der Greenback weniger als 95 Rappen.

Der Euro wurde zuletzt durch den stark aufwertenden US-Dollar belastet. Auslöser waren US-Inflationszahlen vom Dienstag, die auf weitere deutliche Zinsanhebungen durch die US-Zentralbank Federal Reserve hindeuten. An den Finanzmärkten stiegen daraufhin die Kapitalmarktzinsen in den USA, was dem Dollar erheblichen Rückenwind verlieh.

Unterdessen verdichten sich in Japan die Anzeichen, dass das Land seiner sehr schwachen Währung unter die Arme greifen könnte. Finanzminister Shunichi Suzuki wollte zuletzt keine Option ausschliessen. Die Wirtschaftszeitung Nikkei berichtete über eine spezielle Aktion seitens der Bank of Japan, die als mögliche Vorstufe zu einer Intervention am Devisenmarkt gilt. Hintergrund der Yen-Schwäche ist die besondere Geldpolitik der japanischen Notenbank, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken noch nicht gegen die Inflation stemmt.

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(AWP)