Auch gegenüber dem Franken legte der Dollar zu und hat nun die Grenze von 0,91 wieder deutlich überschritten. Das USD/CHF-Paar notierte zuletzt bei 0,9136 nach 0,9081 am Morgen. Das EUR/CHF-Währungspaar bewegte sich derweil nicht gross und wurde am späten Nachmittag bei 1,0746 gehandelt (Morgen: 1,0737)
Die US-Wirtschaft hat im Juli soviel neue Arbeitsplätze geschaffen wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Der Beschäftigungsaufbau war zudem deutlich stärker als erwartet. Zudem ist die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand sei März 2020 gefallen. Damals wurden harte Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeführt. Auch die Löhne stiegen im Juli stärker als erwartet.
Die neuen Daten dürften den Druck auf die US-Notenbank Fed erhöhen, um aus ihrer lockeren Geldpolitik auszusteigen. "Den kräftigen jüngsten Anstieg der US-Inflationsrate kann man zwar vielen Faktoren mit lediglich temporärer Auswirkung zuschreiben", kommentierte Matthias Krieger, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. "Sich verdichtende Hinweise auf eine Lohn-Preis-Spirale könnte die Fed hingegen kaum auf die leichte Schulter nehmen." Ein Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik würde tendenziell den Dollar stützten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84840 (0,85060) britische Pfund und 129,64 (129,79) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold gab deutlich nach und wurde am Nachmittag in London mit 1765 Dollar gehandelt. Das waren etwa 39 Dollar weniger als am Vortag.
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(AWP)