Am Montag waren die Preie der beiden wichtigen Ölsorten auf den tiefsten Stand seit Januar gefallen. Belastung kommt seit Wochen von den trüben Konjunkturaussichten und den vielerorts stark steigenden Leitzinsen der Zentralbanken. Beides lastet auf der Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin oder Diesel.
Entlastung kam am Dienstag vom US-Dollar, der zu vielen Währungen etwas weniger stark tendierte. Der Dollar spielt an den Rohstoff- und Rohölmärkten eine grosse Rolle, weil sein Kurs den Preis für Interessenten aus anderen Währungsräumen mitbestimmt. Denn Rohstoffe und Erdöl werden überwiegend in der US-Währung gehandelt. Steigt der Dollarkurs, hebt das den rechnerischen Preis für viele Nachfrager und senkt deren Nachfrage - und umgekehrt./bgf/men
(AWP)