Der Markt dürfte so voraussichtlich mit leichten Preisabschlägen aus der Woche gehen. Belastet wurden die Ölpreise am Freitag erneut durch einen stärkeren Dollar. Der höher als erwartet ausgefallene Preisdruck in den USA im Februar spricht für weiter steigende Zinsen in den Vereinigten Staaten. Ein höher Dollarkurs macht Rohöl für Anleger in anderen Währungsräumen teurer.
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank wird das jüngste Auf und Ab am Ölmarkt durch zwei weitere Themen bestimmt: die Erholung der chinesischen Ölnachfrage und das Angebot Russlands. Aus Moskau habe es zuletzt Hinweise gegeben, dass die Angebotsausfälle begrenzt seien, heisst es in einer Analyse der Commerzbank. "Das liess den Brentölpreis zuletzt fast auf 80 Dollar zurückrutschen, zumal gleichzeitig in den USA die Lagerbestände eine reichliche Versorgung des Marktes signalisierten."/jsl//he
(AWP)