Etwas belastet wurden die Ölpreise durch gestiegene Rohöllagerbestände in den USA. Die Bestände legten in der vergangenen Woche merklich zu, während Analysten einen Rückgang erwartet hatten. Auch die Vorräte an Benzin und Diesel stiegen.

Das gemeinsame Beobachtungskomittee (JMMC) des Rohölkartells OPEC+ hat sich unterdessen für eine Beibehaltung der bisherigen Fördermenge ausgesprochen. Dies war allerdings bereits so erwartet worden. Der russische Ölminister Alexander Nowak bezeichnete die Lage am Markt als stabil. Es gebe aber viele Unsicherheiten. Er verwies auf die Nachfrageentwicklung aus China, die Inflation und die Zinsentwicklung.

Die US-Notenbank wird am Abend (20 Uhr) ihre geldpolitischen Entscheidungen veröffentlichen. Es wird ein kleinerer Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Entscheidend dürften Signale für den künftigen Kurs sein. Höhere Zinsen belasten tendenziell die Wirtschaftsentwicklung und damit auch die Ölnachfrage./jsl/bgf/zb

(AWP)