Der kräftige Preisrückgang vom Mittwoch setzte sich damit vorerst nicht fortgesetzt. Eine Kursschwäche des US-Dollar stützte die Notierungen am Ölmarkt. Wertet der Dollar ab, werden in der US-Währung gehandelte Rohstoffe wie Erdöl für Investoren aus anderen Währungsräumen günstiger. In der Folge steigt die Nachfrage, was den Rohölpreisen Auftrieb verleiht.
Auf der Angebotsseite spricht einiges für eine zunächst stabile Lage. Die im Ölverbund Opec+ zusammengeschlossenen Förderstaaten machen derzeit keine Anstalten, ihre Förderpolitik entscheidend zu verändern. Am Mittwoch empfahl ein wichtiges Komitee, den Förderkurs zunächst beizubehalten. Die rund 20 Länder der Opec+ werden von den grossen Förderstaaten Saudi-Arabien und Russland angeführt./jkr/jsl/mis
(AWP)