Damit erholen sich die Ölpreise weiter von ihren Verlusten in der Vorwoche. "Auftrieb gibt die allgemein wieder bessere Stimmung an den Finanzmärkten und der schwächere US-Dollar", kommentierten die Experten der Commerzbank. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Hinzu komme, dass sich neben Frankreich, Grossbritannien und Deutschland auch US-Aussenminister Blinken bezüglich einer baldigen Wiederaufnahme des Atomabkommens mit dem Iran skeptisch gezeigt habe, so Fritsch. Eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran würde das Ölangebot vergrössern.
Im Tagesverlauf richten sich die Blicke auf Inflationsdaten aus den USA. Es wird durchaus mit einem abermaligen Rückgang der sehr hohen Inflationsrate gerechnet. Dies könnte zumindest etwas Druck von der US-Zentralbank nehmen, die sich mit starken Zinsanhebungen gegen die ausufernde Teuerung stemmt. Der straffe Kurs lastet auch auf der Nachfrage nach Energie und spricht damit für tendenziell fallende Ölnotierungen./jsl/jcf/mis
(AWP)