Nach heftigen Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der Furcht vor einer neuen Bankenkrise hat sich die Lage beruhigt. Auch am Ölmarkt haben sich die starken Kursbewegungen der vergangenen Handelstage vorerst nicht fortgesetzt. Von ihren in dieser Woche markierten 15-monatigen Tiefständen sind die Erdölpreise aber nicht allzu weit entfernt.

Zur Wochenmitte rückt an den Finanz- und Rohstoffmärkten die US-Geldpolitik in den Mittelpunkt. Am Abend gibt die amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed) ihre Zinsentscheidung bekannt. Bankvolkswirte rechnen überwiegend mit einer erneuten Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Wegen der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten kann aber auch ein Stillhalten der Notenbank nicht ausgeschlossen werden.

Marktbeobachter verwiesen zudem auf die Entwicklung der Fördermenge in Russland. Das Land werde die Ölproduktion bis in den Juni auf dem aktuellen Niveau halten, sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak. Russland hatte seine Fördermenge im März um 500 000 Barrel pro Tag gekürzt./jkr/bgf/stw

(AWP)