Der Leitindex Dow Jones Industrial , der nach vier schwächeren Handelstagen am Dienstag zur Erholung angesetzt hatte, legte um weitere 1,14 Prozent auf 33 222,59 Punkte zu. Der S&P 500 stieg um 1,06 Prozent auf 3862,19 Punkte. Damit setzte sich der den breiten Markt abbildende, viel beachtete Index noch etwas weiter nach oben von der 3800-Punkte-Marke ab, die ihm die vergangenen Tage Unterstützung geboten hatte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,00 Prozent auf 11 183,05 Punkte hoch. Ihm war tags zuvor der Sprung ins Plus zum Handelsende nicht gelungen.
Im Dow ragten die Aktien des weltgrössten Sportartikelherstellers Nike mit einem Plus von knapp 14 Prozent hervor. Die Geschäfte liefen im zweiten Geschäftsquartal trotz weltweiter Inflations- und Rezessionssorgen gut. Die Umsätze stiegen deutlich. Die Profitabilität wurde zwar durch Rabatte belastet, da der Konzern auf hohen Lagerbeständen sitzt, dennoch wurden die Erwartungen der Analysten (Konsens) übertroffen.
Im S&P 100 sprangen die Papiere von Fedex um 3,4 Prozent hoch. Der Logistikkonzern verdiente im jüngsten Geschäftsquartal trotz Sparmassnahmen deutlich weniger, übertraf aber dennoch die Konsensschätzungen. Goldman-Sachs-Analyst Jordan Alliger lobte vor allem den Quartalsgewinn je Aktie als überraschend besser als erwartet. Der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr dürfte sich seines Erachtens als konservativ erweisen, schrieb er und hob das Kursziel der Aktie noch etwas weiter auf 218 US-Dollar an. Das Papier beliess er zudem auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Aktien.
Die Konjunkturdaten an diesem Mittwoch fielen gemischt aus. Noch vor dem Handelsstart war bekannt geworden, dass sich das chronische Defizit in der US-Leistungsbilanz im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten spürbar und auch deutlicher als erwartet verringert hat. Kurz nach der Börseneröffnung folgten noch Immobiliendaten und Daten zum Verbrauchervertrauen. Die Verkäufe bestehender Häuser gingen im November den zehnten Monat in Folge zurück, und das ausserdem stärker als erwartet. Dagegen stieg das vom Conference Board veröffentlichte Verbrauchervertrauen im Dezember deutlicher als von Experten vorhergesagt./ck/he
(AWP)