Die Stimmung habe sich insgesamt etwas aufgehellt, heisst es weiter. Denn in den USA hatten sinkende Ölpreise die zuletzt dominanten Inflationssorgen etwas gedämpft. Zudem war der Konjunkturbericht der US-Notenbank weniger "bullish" als erwartet. Beides wurde mit Erleichterung angenommen und führte zu einer Erholung an den Anleihe- und auch an den Aktienbörsen.
Der SMI steigt bis 9.20 Uhr um 0,41 Prozent auf 10'849,89 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, rückt um 0,43 Prozent vor auf 1654,57 und der breite SPI um 0,32 Prozent auf 13'914,80 Zähler. Von den 30 SLI-Werten gewinnen 22 und sieben geben nach. VAT sind unverändert.
Angeführt werden die Gewinner von den Versicherern Swiss Re, Swiss Life (je +1,4%) und Zurich (+1,0%). Der Rückversicherer will wegen der zunehmenden Naturkatastrophen die Versicherungsprämien erhöhen. Helvetia (+0,3%) legen nach den Halbjahreszahlen zu. Der Versicherer hat zwar einen Gewinnrückgang verbucht. Geschuldet ist dies vor allem Einbussen im Anlagegeschäft. Dagegen hat sich die Gruppe operativ verbessert.
Temenos (+1,2%) legen ebenfalls zu. Die Aktie der Softwareschmiede sind immer wieder Gegenstand von Übernahmegerüchten.
Zu den Gewinnern zählen zudem Zykliker wie Holcim und Sika (+1,0%). Partners Group (+0,7%) stehen ebenfalls auf dem Kaufzettel.
Roche (+0,9% auf 325,45 Fr.) profitieren davon, dass Jefferies den Pharmatitel auf "Buy" von "Hold" und das Kursziel auf 375 von 355 Franken erhöht hat. Novartis (+0,4%) hinken hinterher.
Auf der anderen Seite stehen Kühne + Nagel (-1,6%), die etwas mehr als ihren Vortagesgewinn wieder abgeben. Auch Logitech, Nestlé und Givaudan (je -0,4%) geben nach.
Auf den hinteren Rängen rutschen Basilea (-0,5%) nach anfänglichen Gewinnen ins Minus. Die Biotechfirma verkauft eines ihrer Onkologie-Programme an Nodus Oncology und erhält dafür zunächst eine Vorauszahlung von 1 Million Franken. Basilea hat aber Anspruch auf mögliche weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 241 Millionen.
pre/ra
(AWP)