Da weder Ergebnisse grösserer Unternehmen noch wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda stünden, dürfte das Geschehen in eher ruhigen Bahnen verlaufen, sagt ein Händler. Leicht positive Impulse kommen aus China, wo die Produzenten- und Konsumentenpreise im August weniger stark gestiegen sind als erwartet. Dies gebe der Regierung etwas mehr Spielraum für konjunkturstützende Massnahmen, sagt ein Händler.
Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI notiert um 8.15 Uhr um 0,19 Prozent höher bei 10'810,76 Punkten. Damit steuert der SMI auf eine negative Wochenbilanz von rund 80 Punkten zu. Am Vortag hatte der Leitindex 0,14 Prozent nachgegeben.
Bis auf Richemont und Geberit (je +0,6%) werden sämtliche SMI-Titel zwischen +0,2 Prozent (bei ABB) und +0,04 Prozent (bei CS) höher gestellt. Händler sprechen von einem eher vorsichtigen Herantasten an den Markt.
Auch positive Neuigkeiten, wie etwa von Novartis (+0,1%) beeinflussten die Kurse nicht stärker. Der Pharmakonzern teilte anlässlich des Fachkongresses der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) mit, die Brustkrebstherapie Kisqali plus eine endokrine Therapie verbessere die Überlebenserwartung von Patientinnen mit bestimmten Metastasen signifikant.
Bei Swatch (-1,2%) sorgte eine Ratingänderung für einen Kursrückgang. Barclays hat die Empfehlung für die Aktien des Uhrenkonzerns auf "Equal weight" von "Overweight" gesenkt. Dagegen hob die Bank das Kursziel für Richemont (+0,6% auf 104,50 Fr.) auf 152 von 142 Franken und bestätigte das Rating "Overweight".
Bei den am Vortag gesuchten Finanzwerten CS, UBS , Swiss Life, Swiss Re und Zurich (alle +0,1%) gebe es bisher kaum Anschlusskäufe. Die zinssensitiven Finanzwerte waren am Vortag nach der Zinserhöhung stärker gefragt.
pre/ra
(AWP)