Bereits die Wall Street hatte am Freitag mit kräftigen Kursgewinnen auf insgesamt robuste Jobdaten reagiert. Der geringere Lohnanstieg als erwartet lässt der Bank Credit Suisse zufolge der US-Notenbank Spielraum für eine Pause im Zinserhöhungszyklus.

In Sachen Stimmungslage sei am Vormittag das Sentix-Investorenvertrauen auf Ebene der Eurozone von Interesse, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Dieses gebe mit den nationalen Subkomponenten auch Hinweise auf die kommenden ZEW- und Ifo-Umfragen des laufenden Monats. Vor dem Hintergrund der im Trend sinkenden Gas- und Ölpreise sowie der freundlichen Tendenzen an den Aktienmärkten sollte ein Anstieg des Sentix-Barometers kaum überraschen. Ob damit einhergehend aber die Zinserwartungen bezüglich der Europäischen Zentralbank neue Nahrung erhalten, bleibt den Helaba-Experten zufolge fraglich.

Mit Blick auf die Einzelwerte hierzulande dürften Analystenkommentare für Bewegung sorgen. So nahm JPMorgan die Aktien von SAP in eine Liste besonders aussichtsreicher Werte auf. Die US-Bank rechnet bei dem Softwarekonzern mit einer positiven Überraschung beim Ausblick. Die Anteilsscheine notierten auf der Handelsplattform Tradegate 0,7 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag. Die Bank Morgan Stanley stufte indes die Aktien der Allianz auf "Overweight" hoch. /la/mis

(AWP)