Seit Jahresbeginn verzeichnete das Adrialand etwa 17 Millionen Touristenankünfte und 99 Millionen Übernachtungen, fügte Brnjac hinzu. Die Fremdenverkehrseinnahmen machen in Kroatien, abgesehen von den Pandemiejahren, gut 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

Am 1. Januar 2023 wird der Euro die Landeswährung Kuna ablösen. Obwohl Kroatien seit langem die nötigen Bedingungen erfüllt, ist es noch nicht Teil des grenzkontrollfreien Schengen-Raums. Vor allem an den Grenzen zum nördlichen EU-Nachbarland Slowenien kommt es deshalb in der Urlaubsreisezeit immer wieder zu langen Staus. In Zagreb hegt man die Hoffnung, dass der Beitritt zum Schengen-Abkommen noch vor Beginn der nächsten Fremdenverkehrssaison erfolgen kann./gm/DP/men

(AWP)