Durch die Stagnation habe man verglichen mit dem vorherigen Kurs rund 29 Milliarden Pfund (33 Mrd Euro) eingebüsst, sagte Haskel, der als externes Mitglied im währungspolitischen Ausschuss der Bank of England sitzt und Professor am Londoner Imperial College ist. Diese Produktivitätseinbussen beliefen sich im Moment auf rund 1,3 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung - oder eben 29 Milliarden Pfund im Jahr.

Grossbritannien stimmte 2016 für den EU-Austritt und verliess Ende Januar 2020 den Staatenbund formell. Erst seit Anfang 2021 - nach dem Ende einer Übergangsphase - werden die Folgen spürbar. Trotz eines Handelspaktes mit der EU sind die Hürden im Handel grösser geworden. Erhoffte Handelsverträge etwa mit den USA sind nicht zustande gekommen und in weite Ferne gerückt./swe/DP/jha

(AWP)