Konkret stieg der Umsatz um 8,3 Prozent auf 3,65 Milliarden Franken, wie der Lieferant von Aromen und Duftstoffen für Esswaren, Haushalts- und Pflegeartikel am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Wachstum bei 6,2 Prozent und damit über der mittelfristig angepeilten Bandbreite von 4 bis 5 Prozent.

Damit hat sich das um Zu- und Verkäufe sowie um Währungseinflüsse bereinigte Wachstum des ersten Quartals (+4,6%) im zweiten Jahresviertel auf 7,9 Prozent beschleunigt. Analysten hatten mit tieferen Werten gerechnet.

Rohstoffpreise belasten Profitabilität

Das Wachstum bei Givaudan ist neben dem Volumenwachstum wohl auch höheren Verkaufspreisen geschuldet. Mit den Preiserhöhungen will der Konzern die gestiegenen Rohmaterial- und Energiepreise an seine Kunden weiterreichen. Das gelingt aber jeweils nur mit einer gewissen Verzögerung, worunter die Profitabilität leidet.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwill-Amortisation (EBITDA) stieg zwar noch um knappe 0,8 Prozent auf 816 Millionen Franken. Die entsprechende Marge ging aber deutlich auf 22,4 Prozent von 24,0 Prozent im Vorjahr zurück. Am Ende blieb ein Reingewinn von 440 Millionen, 8,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr gibt Givaudan wie üblich nicht. Die mittelfristige Zielsetzung bleibt aber gültig: Demnach will Givaudan u.a. ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 4 bis 5 Prozent jährlich erreichen.

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(AWP)