Diese neue Zusammenarbeit werde leistungsstarke, energieeffiziente Dienste für zukünftige Anwendungen der nächsten Mobilfunktechnologie 6G gewährleisten, teilte Huber+Suhner am Dienstag in einem Communiqué mit. Konkret gehe es darum, einen neuartigen Dualfrequenzbetrieb und eine neue hochintegrierte und verteilte Funktransceiver-Architektur mitzugestalten.

Dabei geht es etwa um eine abgestimmte Tandem-Dualfrequenz-MIMO-Architektur. Hierbei werden mehrere Handyantennen sowohl beim Sender, als auch beim Empfänger eingesetzt. Damit sollen Übertragungsfehler der Signale, die durch Gebäude oder Hügel abgelenkt werden, reduziert werden. Zudem soll die Übertragungsgeschwindigkeit beim Handyempfang erhöht werden.

Das Projekt will Wellenformen, die das Medium erkennen, Übertragungsverfahren und Kommunikationsstrategien definieren. Zudem soll auch eine neuartige "Radiostripe"-Hardware bei 130 Gigahertz (GHz) bis 175 GHz definiert werden.

Das Projekt 6G-Tandem wurde im Januar gestartet und wird dreieinhalb Jahre laufen. Beteiligt sind unter anderem mehrere Universitäten sowie die Grosskonzerne Ericsson als Telekomausrüster und Infineon als Chiphersteller.

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(AWP)