Um 9.30 Uhr gewinnen Novartis 1,5 Prozent hinzu auf 81,78 Franken und sind damit unter den drei grössten SMI-Gewinnern. Der Leitindex gewinnt 0,67 Prozent.
Im Rahmen der Neuorganisation werden die beiden Bereiche Pharmaceuticals und Oncology zusammengelegt. Der Vertrieb wird aufgeteilt in zwei Organisationen. Die eine ist für die USA zuständig, die andere für den Rest der Welt. Mit diesen Schritten sollen einerseits bis 2024 Kosten in Höhe von bis zu einer Milliarde US-Dollar eingespart werden. Zudem will Novartis damit das angepeilte Wachstum von durchschnittlich 4 Prozent bis 2026 erreichen. Etwas zuversichtlicher ist der Konzern für seine langfristige Marge im Pharmabereich Innovative Medicines. Diese soll über kurz oder lang die 40-Prozent-Grenze überschreiten.
Auch wenn Analysten sich grundsätzlich freundlich über die angekündigten Massnahmen äussern, ist in nahezu allen Kommentaren eine gewisse Zurückhaltung auszumachen. Es müsse sich erst noch zeigen, ob diese Schritte ausreichend seien, um das künftige Wachstum zu sichern, meint etwa Stefan Schneider von Vontobel.
In einem Kommentar der Bank of America heisst es, die vereinfachte Struktur sei zwar leicht positiv, dürfte das Sentiment aber kaum massgeblich verändern. Von Investoren sei oft zu hören, Novartis müssten mehr machen, um die Aktie wieder attraktiv zu machen.
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(AWP)