Nach Angaben des Gerichts hatten die Kläger und Beigeladene die erlittenen Schäden auf mehr als 4,9 Milliarden Euro beziffert. Mit der OLG-Entscheidung vom Freitag dürfte klar sein, dass die Verfahren am Landgericht Hannover wohl keine Aussicht auf Erfolg haben.
Hintergrund des Verfahrens ist der Versuch des heutigen Volkswagen -Haupteigners, der Porsche Automobil Holding, den wesentlich grösseren VW-Konzern zu übernehmen. Am Ende hielt die Porsche SE mit 52,2 Prozent zwar die Mehrheit an Volkswagen. Der Versuch, 75 Prozent an VW zu übernehmen, wurde aber abgeblasen, und die Sportwagenmarke Porsche ging an VW. Durch Kursturbulenzen verloren Anleger viel Geld./bch/DP/men
(AWP)