Der kolportierte Schritt würde zum Branchentrend passen. Chipkonzerne stellen sich weltweit breiter auf, auch weil Regierungen vieler Länder auf eine Verringerung der Abhängigkeit von China drängen und hohe Subventionen winken. Zugleich wird mit einem weiter kräftigen Nachfragewachstum aufgrund der Digitalisierung und der Elektromobilität gerechnet.
Erst im Dezember hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass TSMC in den USA ein neues Werk zur Produktion von 4-Nanometer-Chips plant. Zudem prüfe der Konzern den Bau einer Fabrik in Dresden, hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" im Januar berichtet. Der US-Chiphersteller Intel will überdies ein Werk in Magdeburg bauen. /nas/mis/jha/
(AWP)