Die Überlegungen befänden sich in einem frühen Stadium, heisst es im Bericht. Eine Option sei dabei eine Kapitalerhöhung, wobei eine solche Transaktion voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen würde. Das Volumen stehe noch nicht fest, dürfte aber die Schwelle von einer Milliarde Franken überschreiten. Im Vordergrund stehe dabei, bestehende Grossaktionäre anzuzapfen.

Eine Entscheidung zur Stärkung des Kapitals sei allerdings noch nicht gefallen, sagten die Personen gegenüber Reuters weiter. Mögliche Alternativen zu einer Kapitalerhöhung seien ein Bereichsverkauf oder die Umschichtung von Kapital aus den teilweise komfortabel ausgestatteten Tochtergesellschaften in die Gruppe.

Die Bank dementiert den Bericht. In einem Statement gegenüber AWP schreibt sie: "Die Credit Suisse erwägt derzeit nicht, zusätzliches Eigenkapital aufzunehmen." Mit einer CET1 Ratio von 13,8 Prozent und einer CET1 Leverage Ratio von 4,3 Prozent sei die Gruppe "robust kapitalisiert". In Bezug auf einen möglichen Bereichs-Verkauf schreibt die Bank ausserdem: "Das Asset Management ist ein wesentlicher Bestandteil der im vergangenen November vorgestellten Gruppenstrategie mit vier Divisionen."

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(AWP)