Dieser Umstand habe den Unternehmen geholfen, die schlimmsten Auswirkungen der Pandemie gut zu überstehen, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Ausgabe des Kredithandbuchs der CS. Konkret stünden seit Juni 2021 drei negative Ratingaktionen elf positiven gegenüber.

Gut gemeistert

Gegen die geopolitischen Spannungen sowie die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise sei aber auch die Schweiz nicht immun. Dank der "eher konservativen Finanzpolitik und solider Liquidität" wurden die bisherigen inflationären Tendenzen aber gut gemeistert, heisst es weiter.

Sollte es indes die russischen Gaslieferungen komplett wegfallen oder der Gaspreis dauerhaft bei 200 Euro pro Megawattstunde verharren, seien Produktionsausfälle "wahrscheinlich", schreiben die Credit-Suisse-Ökonomen. Darüber hinaus würden sich dann Zweitrundeneffekte über Lieferketten negativ auf die inländische Chemie- und Pharmaindustrie sowie auf Maschinenbau, Elektro- und Metallindustrie auswirken.

sta/ra

(AWP)