Der Reingewinn der Gruppe lag mit 34,2 Millionen Franken um 8,7 Prozent unter dem Vorjahreswert, teilte die Tessiner Kantonalbank am Montag in einem Communiqué mit. Dabei legten auf der Einnahmenseite alle drei Ertragspfeiler zu.

So steigerte die Bank den Ertrag im Zinsgeschäft um 5,3 Prozent auf 82,5 Millionen Franken, dabei wuchsen die Hypothekenvolumen um 1,6 Prozent. Zugelegt hat die Banca Stato auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+1,7% auf 31,7 Mio Fr.) und im Handelsgeschäft (+9,36% auf 11,0 Mio Fr.).

Die "übrigen" ordentlichen Ergebnisse (-6,0 Mio Fr.) spiegelten hingegen Kapitalverluste auf dem eigenen Wertpapierbestand, respektive das negative Umfeld. In der Summe sanken die Erträge der Gruppe um gesamthaft 1,8 Prozent, während die Aufwendungen gleichzeitig um 1,0 Prozent stiegen.

Insgesamt resultierte so ein Geschäftserfolg von 43,0 Millionen Franken. Die Kennzahl, mit der die operative Leistung der Bank gemessen wird, fiel damit 7,6 Prozent tiefer aus als in der ersten Jahreshälfte 2021.

Die von der Banca Stato verwalteten Vermögen (AuM) sanken derweil um 1,5 Prozent auf 20,4 Milliarden Franken, was der negativen Entwicklung der Märkte geschuldet sei, hiess es. Die Netto-Zuflüsse hätten dagegen bemerkenswerte" 945 Millionen erreicht.

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(AWP)