Für die ersten neun Monate erwartet Uniper einen bereinigten operativen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 4,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte Uniper noch einen Gewinn von 614 Millionen Euro erzielt. Das bereinigte Nettoergebnis beläuft sich vorläufigen Zahlen zufolge auf minus 3,2 Milliarden Euro, nach plus 487 Millionen Euro im Vorjahr. Hinzu kommt in zweistelliger Milliardenhöhe ein nicht-operativer Bewertungseffekt. Damit antizipiert Uniper Verluste aus Gaslieferbeschränkungen, die auch in den kommenden Monaten wohl noch weiter anfallen werden. Die endgültigen Zahlen zum dritten Quartal will Uniper wie geplant am 3. November vorlegen./lew/nas
(AWP)