Die Zahl der Erstanträge war damit in der vierten Woche infolge rückläufig. Zudem korrigierte das Arbeitsministerium die Daten aus der Vorwoche nach unten. Es waren 228 000 neue Erstanträge und nicht wie zunächst gemeldet 232 000 Anträge.
Die Erstanträge sind ein kurzfristiger Indikator für die Entwicklung des Arbeitsmarkts. Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich trotz der schwächelnden Konjunktur als sehr stabil. Viele Unternehmen klagen über Arbeitskräftemangel.
US-Notenbankchef Jerome Powell hatte den soliden Arbeitsmarkt als Argument gegen eine Rezession angeführt. Im ersten Halbjahr ist die US-Wirtschaft zwar geschrumpft. Es gibt aber auch Hinweise, dass es sich dabei nicht um eine klassische, breitangelegte Rezession handelt. Powell hat angesichts einer hohen Inflation daher zuletzt weitere kräftige Zinserhöhungen signalisiert./jcf/la/jha/
(AWP)