Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent auf 420,6 Millionen Franken. Die Steigerung sei insbesondere auf die Zunahme der Kommissionserträge um gut einen Fünftel zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Während die Monate Januar bis April noch unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten hätten, seien Umsätze und Transaktionsvolumen ab Mai wieder kontinuierlich gestiegen.
2021 schrieb Viseca auch wieder einen Gewinn von 50,9 Millionen Franken. Dazu hätten das konsequente Kostenmanagement sowie eine Optimierung der Unternehmensstruktur beigetragen. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 20,4 Millionen Franken resultiert.
Viele neue Karten
Der Transaktionsumsatz stieg derweil um 40 Prozent auf 13,9 Milliarden Franken. Dazu habe vor allem die neue Debitkarte und die Erholung der Bereiche "Travel" und "Entertainment" gegenüber dem Corona-Jahr 2020 beigetragen. Auch der Kartenbestand wuchs um knapp einen Fünftel und erreichte per Ende Dezember 2021 mit rund 2,8 Millionen Karten einen neuen Höchststand.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wurde letzten Juli die letzte ausstehende Anleihe über 275 Millionen Franken zurückbezahlt. Damit sei Viseca nicht länger am Kapitalmarkt aktiv.
Für 2022 zeigt sich Viseca zuversichtlich und rechnet mit einer Zunahme der Transaktionsumsätze sowohl im In- wie auch im Ausland.
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(AWP)