Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 37,1 Prozent auf 382,7 Millionen. Bei Reisenden aus dem Ausland gab es ein kräftiges Plus von 119,6 Prozent auf 68,1 Millionen. Dennoch war der grenzüberschreitende Tourismus noch ein gutes Stück vom Vorkrisenniveau entfernt. Der Anteil ausländischer Reisender am gesamten Gästeaufkommen lag bei gut 15 Prozent. Im Rekordjahr 2019 waren es noch gut 18 Prozent.

Die einzelnen Unterkunftsarten profitierten unterschiedlich stark von der Erholung. Hotels, Gasthöfe und Pensionen lagen trotz kräftiger Zuwächse bei den Übernachtungszahlungen um 12,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Deutlich besser war das Bild bei Unterkünften wie Ferienhäusern sowie Campingplätzen, die als vergleichsweise kontaktarm gelten. Ferienunterkünfte erreichten das Vorkrisenniveau nahezu (minus 2,8 Prozent). Auf Campingplätzen stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Jahr 2019 sogar um 12,4 Prozent./mar/DP/stk

(AWP)