Rauf runter, rauf runter, rauf runter. Auch wenn der SMI wie andere internationale Aktienmärkte langfristig im klaren Aufwärtstrend verläuft und in 35 Jahren auf das Zehnfache gestiegen ist: Es gibt zahllose Kursausschläge nach unten und nach oben, viele Korrekturen und Erholungsphasen.

Alleine in den letzten drei Jahren beispielsweise zeigt der SMI ein halbes Dutzend Rückschläge im Bereich von fünf bis zehn Prozent innert kurzer Zeit mit bald danach folgender Erholung.

Zur Zeit sind Aktien besonders schwankungsfreudig, im Fachjargon „volatil“. Seit Ausbruch des Irakkriegs zeigen die internationalen Börsen Kursverluste im Bereich um zehn Prozent. Die Gründe sind vielfältig. Angst vor Ölknappheit durch die Blockade der Strasse von Hormus mit Folgen auf die Weltwirtschaft, allgemeine Unsicherheit durch den Krieg insbesondere in der Region Nah-Ost, Sorgen um die Inflation wegen massiv erhöhter Öl- und Gaspreise oder gar die Angst vor einer weiteren Eskalation im arabischen Raum. Niemand kann sagen wie es weiter geht und wie es zur Zeit aussieht haben die USA auch keinen Plan für einen Ausstieg.

Die Unsicherheit ist gross und die Volatilität am Aktienmarkt so hoch wie ein Jahr lang nicht. Im SMI – hier konkret mit dem VSMI, dem Volatilitätsindex des SMI, der die Kursschwankungen anzeigt – hat sich die Volatilität innert weniger Tage auf 24 Prozent verdoppelt. So hoch war die Bandbreite der Kursschwankungen zuletzt im April 2025.

Die Vergangenheit zeigt aber: Genau so schnell wie die Volatilität nach oben geht, kann sie auch auf ein normales Niveau zurückkommen. Auf schnelle Kurseinbrüche folgen nicht selten genau so schnell schöne Erholungsphasen. Vor einem Jahr etwa beim Handelsstreit mit USA. Nach einem Kursrutsch in kurzer Zeit und einem Schub der Volatilität im VSMI auf 35 Prozent kam die schnelle Aufholjagd am Aktienmarkt mit rascher Halbierung der Volatilität.

Wie vor einem Jahr mit dem Handelsstreit oder auch schon bei vielen anderen Krisen können diese auch schnell wieder zu Ende sein. Aktuell könnte etwa der Iran bei seiner Ölblockade in der Strasse von Hormus doch einlenken. Gespräche mit den USA soll es geben. Vielleicht gibt es sogar bald wieder Frieden in der Region. Dann würde der Ölpreis schlagartig zusammenfallen und die Aktienkurse explodieren.

Anleger, die davon ausgehen, dass sich die Lage nicht weiter verschärfen, sondern in den nächsten Monaten tendenziell moderate Kurssteigerungen bringen wird, könnten direkt in Aktien investieren und so an einer möglichen Erholung teilhaben.

Die Zürcher Kantonalbank ZKB hat eine Alternative ausgetüftelt. Mit sogenannten Cushion Partizipations-Zertifikaten können Anleger nach oben voll an einer Erholung der Börsen teilhaben, sind nach unten aber mit einem Puffer von 50 Prozent vor Verlusten geschützt.

Die ZKB bietet dabei insgesamt drei Zertifikate auf die Indizes SMI (ISIN: CH1510938934), EuroStoxx 50 (ISIN: CH1510938942) und S&P 500 (ISIN: CH1510938959). Nach oben hin sind die Steigerungen zwar auf Kursgewinne von 15 Prozent, 29 und 16 Prozent begrenzt. Da Anleger, die auf diese Produkte setzen wollen, aber ohnehin keine massiv steigenden Kurse erwarten, bietet der immanente Sicherheitspuffer von 50 Prozent für sie klare Vorteile zu einem Direktinvestment in die Indizes. Die Produkte sind derzeit in Zeichnung. Diese endet am 23. März. Die Laufzeit endet im September.