Es beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen Durchbruch in einem Hochsicherheitslabor: Google stellte vergangenen Herbst einen Quantenalgorithmus namens „Quantum Echoes“ vor und was jahrelang wie Science-Fiction klang, ist plötzlich greifbar nah. Ein Programm, das Probleme löst, an denen selbst Supercomputer scheitern, eröffnet einen Blick in eine völlig neue Dimension der Rechenleistung. Doch Quantum Echoes ist mehr als ein technisches Kunststück: Der Algorithmus gibt einen Vorgeschmack auf eine Technologie, die Forschung, Wirtschaft und ganze Industrien neu ordnen könnte.1
Revolutionäre Entwicklungen
Quantencomputer nutzen die Gesetzmässigkeiten der Quantenmechanik, um Rechenprozesse wesentlich schneller und leistungsfähiger auszuführen als herkömmliche Computersysteme. Anders als klassische Rechner, die mit „Bits“ arbeiten und nur die Zustände 0 und 1 annehmen können, basiert Quantum Computing auf sogenannten „Qubits“. Diese bestehen etwa aus Ionen oder supraleitenden Schaltkreisen und können neben den klassischen Zuständen auch Überlagerungen annehmen – also mehrere Zustände gleichzeitig darstellen. Dadurch lassen sich viele Rechenschritte parallel ausführen, wobei die Leistungsfähigkeit mit jeder zusätzlichen Recheneinheit exponentiell wächst. Solche Systeme eröffnen neue Möglichkeiten für komplexe Anwendungen, etwa in der Materialforschung, Chemie oder den Biowissenschaften. Insbesondere in Kombination mit KI werden sich damit bislang kaum lösbare Problemstellungen bewältigen lassen. Laut McKinsey ist das Potenzial enorm: Allein in vier Schlüsselbranchen könnte Quantum Computing einen ökonomischen Mehrwert bis 2035 von bis zu zwei Billionen US-Dollar generieren.2
Auch dem Markt für Quantum Computing wird ein dynamisches Wachstum vorausgesagt. UBS CIO GWM geht davon aus, dass dieser bis 2040 ein Volumen von 95 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 17 Prozent zwischen 2030 und 2040 entspricht. In Folge dürfte ein hoher einstelliger Prozentsatz der weltweiten Halbleiterumsätze für Rechenzentren auf diese Technologie entfallen. Im grösseren Kontext betrachtet, könnte das transformative Potenzial von Quantum Computing Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen und die Schaffung völlig neuer Produktkategorien ermöglichen.3
Zunehmende Investitionen
Öffentliche und private Förderungen treiben den Quantum Computing Sektor voran. China, Europa und die USA betrachten die Technologie als Schlüsselinnovation und investieren Milliarden in den Bereich. Auch das weltweite Venture Capital-Volumen nimmt zu: 2024 legten die privaten Gelder auf rund 1.4 Milliarden US-Dollar zu, ein Plus von 123 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des noch vergleichsweise kleinen Marktvolumens signalisiert die Entwicklung ein wachsendes Vertrauen in die langfristige Relevanz von Quantum Computing.3
Angesichts dieser Dimensionen ist Quantum Computing auch unter Investitionsgesichtspunkten interessant. Die nächste digitale Revolution sollte daher seinen Platz in einem gut sortierten Portfolio finden. Neben den grossen Zukunftschancen sind dabei allerdings auch Risiken zu beachten. Noch ist nicht klar, wann sich die Technologie, von supraleitenden bis topologischen Qubits, endgültig durchsetzt und welche Algorithmen die grössten Chancen haben.
Professionell anlegen
Nicht alles auf eine Karte setzen ist bei jungen Märkten ein entscheidendes Investmentkriterium, so auch bei Quantum Computing. Der neue Megatrend befindet sich noch in einem frühen Stadium und der Zeithorizont, bis erste bahnbrechende Anwendungen möglich sind, ist noch ungewiss. Mit dem MarketVector Global Quantum Leaders Index lässt sich ein breit gestreuter und zugleich professioneller Anlageansatz wählen. Der zugrundeliegende Index bündelt gezielt 30 Gesellschaften, die an vorderster Linie der Quantenrevolution stehen. Berücksichtigt werden ausschliesslich Unternehmen, die entweder aktiv an der Entwicklung von Quantencomputer-Technologien arbeiten oder über ein substantielles Patentportfolio mit mindestens fünf einschlägigen Schutzrechten verfügen. Die Zusammensetzung wird quartalsweise überprüft und fortlaufend an die dynamische Entwicklung des Quantenmarkets angepasst.
Mit dem UBS Tracker-Zertifikat auf den Global Quantum Leaders Index erhalten Anleger einen effizienten Zugang zu einem der spannendsten Zukunftsthemen unserer Zeit. Das Produkt ermöglicht – abzüglich einer Managementgebühr von 0.50 Prozent p.a. – eine vollständige Partizipation an der Wertentwicklung der weltweit führenden Quantum Computing-Unternehmen. Der Tracker verfügt über eine unbegrenzte Laufzeit und eröffnet damit eine komfortable Möglichkeit, mit einem langfristigen Anlagehorizont breit diversifiziert und kosteneffizient an der nächsten technologischen Evolutionsstufe teilzuhaben. Das Produkt ist noch bis zum 28. Januar 2026 in Zeichnung.
MarketVector Global Quantum Leaders Index (5 Jahre, Angaben in USD)

Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.
Quellen:
1 Google, „Our Quantum Echoes algorithm is a big step toward real-world applications for quantum computing“, 22.10.2025
2 McKinsey, „Quantentechnologie wird zum Milliardenmarkt“, 26.08.2025
3 UBS CIO GWM, „Know your quantumcomputing“, 20.01.2025
Zum Autor
Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank
Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.
Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 44 239 76 76

