Anleger fragen sich, wie sie ihr Bargeld besser für sich arbeiten lassen können, ohne übermäßige Risiken einzugehen. Hier kommen ultra-kurzlaufende Anleihen ins Spiel: Anleihen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr, die eine Cash-Plus-Rendite bieten und sich durch eine nachgewiesene Konsistenz und geringe Volatilität auszeichnen.

Bewährte Widerstandsfähigkeit über Marktzyklen hinweg

Von Februar 2006 bis September 2025 hat der US-amerikanische Sektor für ultra-kurzlaufende Anleihen jedes Jahr positive Kalenderjahresrenditen erzielt – ein bemerkenswertes Maß an Beständigkeit, das auf den Rentenmärkten selten zu finden ist.

Was diesen Sektor auszeichnet, ist seine Fähigkeit, mit den Renditen langlaufende Anleihen – wie beispielsweise US-Anleihen mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren, ein bis fünf Jahren und allen Laufzeiten – mitzuhalten und dabei weitaus geringere Risiken einzugehen. Die Volatilität war etwa zwei-, drei- bzw. siebenmal geringer als in diesen Segmenten und lag auf rollierender Basis konstant unter 1 %.

Die risikobereinigte Performance ist ebenso beeindruckend, wobei die 10-Jahres-Sharpe-Ratio die höchste unter den Vergleichsgruppen ist. (Die Sharpe-Ratio misst, wie viel Überrendite eine Anlage pro Risikoeinheit erzielt, sodass eine höhere Zahl eine bessere risikobereinigte Rendite anzeigt.) Bemerkenswert ist, dass ultra-kurzlaufende Anleihen im gleichen Zeitraum in 92 % der Fälle auf rollierender Einjahresbasis eine Outperformance gegenüber Bargeld erzielt haben.

Abbildung 1: 10-Jahres-Rendite/Volatilität

Abbildung 1: 10-Jahres-Rendite/Volatilität

Abbildung 2: 10-Jahres-Sharpe-Ratio

Abbildung 2: 10-Jahres-Sharpe-Ratio

Diese Widerstandsfähigkeit ist im aktuellen Umfeld besonders relevant. Anleger versuchen, Liquidität mit dem Wunsch nach höheren Renditen in Einklang zu bringen. Ultra-kurzlaufende Anleihen bieten beides. Ihre Fähigkeit, selbst in Zeiten von Marktstress stabile, positive Ergebnisse zu erzielen, macht sie zu einem wertvollen Bestandteil eines Portfolios.

Warum nicht einfach in Geldmarktfonds investieren?

Geldmarktfonds sind eine gängige Wahl für Liquidität. Aufgrund ihrer strengen Ratingbeschränkungen – in der Regel AAA- und AA-Wertpapiere – verpassen sie jedoch oft die breiteren Chancen innerhalb ultra-kurzlaufender Anleihen. Wie das Diagramm zur Renditeverteilung zeigt, bietet eine Abwärtsbewegung innerhalb des Zero-to-One-Year-Index eine bedeutende Renditesteigerung gegenüber Bargeld. Durch sorgfältige Auswahl können Anleger höhere Renditen erzielen, ohne übermäßige Risiken einzugehen.

Abbildung 3: Renditeverteilung über Ratings

Abbildung 3: Renditeverteilung über Ratings

Dieser Renditevorteil gewinnt in einem unsicheren Zinsumfeld noch mehr an Bedeutung. Ultra-kurzlaufende Anleihen reagieren naturgemäß weniger empfindlich auf Zinsänderungen und vermeiden so die negativen Preiseffekte, die länger laufende Anleihen bei steigenden Zinsen treffen können. Und obwohl Zinssenkungen kein wesentlicher Performance-Treiber sind, ist diese Anlageklasse dennoch besser positioniert als Cash, wenn die Geldmarktrenditen sinken – mit dem Potenzial, von einer Versteilerung der Zinskurven zu profitieren, sobald sie eintritt.

Über Benchmarks hinaus: Flexibilität, die Wert schafft

Fonds, die an Benchmarks gebunden sind, haben oft nur begrenzte Möglichkeiten, in ultra-kurzlaufende Anleihen zu investieren. Viele dieser Wertpapiere fallen nicht unter die wichtigsten Indizes, was den Spielraum für benchmarkbezogene Fonds einschränkt, diese Chance voll auszuschöpfen.

Zwar können sie einige aktive Positionen eingehen, doch bedeutende Nicht-Benchmark-Wertpapiere sind in der Regel tabu. Dies schränkt die Flexibilität und das Potenzial für eine bedeutende Renditesteigerung durch eine Anlageklasse mit geringer Volatilität ein.

Um die Vorteile ultra-kurzlaufende Anleihen nutzen zu können, ist ein flexibler Ansatz erforderlich, der nicht durch Indexanforderungen eingeschränkt ist. Eine benchmarkfreie Strategie eröffnet den Zugang zu einem breiteren Spektrum an Anleihen und ermöglicht dynamische Portfolioanpassungen im Zuge der Marktentwicklung. Das Ergebnis? Höherer Wert und ein Cash-Plus-Ergebnis, wodurch die Portfoliorenditen und die Beständigkeit verbessert werden.

Abschließende Gedanken…

Ultra-kurzlaufende Anleihen bieten eine seltene Kombination aus konstant positiver Performance, geringer Volatilität und attraktiven risikobereinigten Renditen. Diese einzigartigen Eigenschaften machen sie zu einer potenziell idealen Wahl für Anleger, die in einer unsicheren Welt ihre Cash-Renditen steigern möchten.

Ein flexibler, aktiver Ansatz kann es Anlegern ermöglichen, das volle Potenzial dieser Anlageklasse auszuschöpfen und Cash-Plus-Ergebnisse zu erzielen, während sie gleichzeitig Risiken effektiv steuern.

Bei Aberdeen bieten wir den Short Dated Enhanced Income Fund an, eine Strategie, die darauf ausgelegt ist, diese Vorteile zu nutzen. Erfahren Sie hier mehr über den Fonds – einschließlich Preisgestaltung und Wertentwicklung.