Mittelfristig sollen in Otelfingen die bisherigen Aargauer Hitachi-Standorte in Baden, Dättwil, Turgi und Seon zusammengeführt werden, wie es in einer Medienmitteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres vom Donnerstag heisst. Hitachi Energy sei ein bedeutender Arbeitgeber im Aargau.

Der Verlust von Arbeitsplätzen ist gemäss Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli (SP) in der Region Baden ein harter Schlag. «Natürlich hätten wir uns einen anderen Entscheid von Hitachi gewünscht», lässt sich Egli zitieren: «Wir sind überzeugt, dass wir gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Ansiedlung eines Campus bieten können.»

Der Kanton Aargau verweist auf den überregionalen Nutzen der Ansiedlung in Otelfingen. Der Schweizer Werkplatz gewinne insgesamt, auch wenn die Ansiedlung nicht in Wettingen erfolge. Es bestünden positive regionale Effekte über die Kantonsgrenzen hinweg, hiess es.

Areal bleibt Landwirtschaftszone

Als direkte Konsequenz aus der Absage von Hitachi stoppt der Aargau die raumplanerischen Vorbereitungen in Wettingen. Die geplante Anpassung des kantonalen Richtplans im Gebiet Tägerhardächer entfällt. Die vorgesehene Einzonung war an den positiven Standortentscheid geknüpft.

Der Regierungsrat wird beim Grossen Rat den Rückzug des Geschäfts beantragen. Damit wird das Areal in der Landwirtschaftszone verbleiben, wie es in der Medienmitteilung heisst.

(AWP)