Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 9,48 Milliarden US-Dollar, wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 12 Prozent.
Wichtigster Wachstumstreiber seien die höhere Volumen gewesen. Zusätzlich hätten die positive Preisentwicklung annähernd 2 Prozent und günstige Wechselkursänderungen 2 Prozent beigetragen.
Der Auftragseingang, also die Basis des künftiges Umsatzes, zog auf vergleichbarer Basis um 28 Prozent auf 12,04 Milliarden Dollar an. Deutlich angezogen haben insbesondere die Bestellungen in den Bereichen Elektrifizierung und Antriebstechnik.
Operative Marge klettert über 20 Prozent
Der operative Gewinn nahm im Vergleich zum Umsatz leicht überproportional zu, entsprechend verbesserte sich auch die Profitabilität. Die operative Marge (EBITA) lag um 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert bei 20,2 Prozent und damit innerhalb der im November erhöhten Zielspanne von 18 bis 22 Prozent. Den Anstieg führt ABB auf Verbesserungen in zwei der drei Geschäftsbereichen und auf geringere Verluste im
E-Mobility-Geschäft zurück.
Der Reingewinn lag bei 1,23 Millionen Dollar und damit um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Wesentlicher Treiber sei hier die verbesserte Geschäftsperformance gewesen, welche verschiedene gestiegene nicht operative Positionen mehr als kompensieren konnte.
Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2026 wurden leicht erhöht. Der Konzern peilt demnach ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen bis unteren «Teens»-Bereich an (bisher: im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Bereich). Die operative EBITA-Marge soll sich weiterhin erhöhen im Vergleich zum Vorjahr (19,0 Prozent).
Für das laufende dritte Quartal wird ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes im unteren bis mittleren «Teens»-Bereich und eine EBITA-Marge über derjenigen des zweiten Quartals 2026 in Aussicht gestellt.
cf/ls
(AWP)
