Das Unternehmen erhöhte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht und geht von einem währungsbereinigten Wachstum von neun bis zehn Prozent aus. Bislang hatte das Management um Konzernchef Björn Gulden ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.
Während der Umsatz besser ausfiel als erwartet, blieb die Ergebnisentwicklung hinter den Schätzungen der Analysten zurück. So gab Adidas im Zuge der Fussballweltmeisterschaft etwa mehr für Marketing aus. Höhere Fracht- und Beschaffungskosten sowie höhere US-Zölle belasteten zudem. Für unrechtmässig erhobene Zölle erhielt Adidas dabei die erste «geringe Rückerstattung». Das Betriebsergebnis stieg insgesamt um fünf Prozent auf 574 Millionen Euro. Hier hatten sich Analysten mehr erhofft. Die Ergebnisprognose bestätigte Adidas./nas/jha/
(AWP)
