Der Umsatz stieg zum Jahresstart um 16 Prozent auf 620,8 Millionen Euro; ohne negative Effekte aus Währungsumrechnungen ergibt sich ein Plus von einem Fünftel. Die Umsatzentwicklung ist bereits seit April bekannt, nachdem sich Adyen dazu im Zuge der Ankündigung der Übernahme von Talon.One für 750 Millionen Euro geäussert hatte. Talon.One ist eine Software-Plattform für Marketing-Aktionen wie Gutscheine, Rabatte, Treueprogramme und Treueaktionen.
Die Jahresziele bestätigte Adyen am Mittwoch. Demnach soll der Umsatz bereinigt um Wechselkurseffekte um 20 bis 22 Prozent zulegen. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) dürfte 2026 in etwa stagnieren. Zur Gewinnentwicklung wird sich das Unternehmen allerdings erst wieder zur Vorlage der Halbjahreszahlen äussern.
Die Adyen-Aktie, die 2026 bereits rund 30 Prozent verloren hat, notierte am Mittwochmorgen auf der Handelsplattform Tradegate leicht unter ihrem Vortagesschluss an der Euronext. Gründe des bisher schwachen Jahres sind eine Senkung der Umsatzprognose im Februar sowie Sorgen, dass die Konjunkturtristesse die Geschäfte belasten könnte./mis/niw/zb
(AWP)
